Thema · Methodik

Lizenznutzung richtig deuten.

Kurz beantwortet

Eine Lizenz, die niemand nutzt, ist erst dann eine Sparchance, wenn sich die Nutzung auch messen ließ. PureTenant unterscheidet deshalb: genutzt, im betrachteten Zeitraum nicht genutzt — und nicht messbar. „Nicht messbar“ steht nie als Null da. Es heißt, dass Microsoft für diese Person oder diesen Dienst keine Nutzung liefert, die sich einer Identität zuordnen lässt.

Ein Datum, wo es eines gibt — Zeitfenster, wo nicht

Für E-Mail, Teams, SharePoint und OneDrive nennen die Nutzungsberichte von Microsoft das Datum der letzten Aktivität im Berichtszeitraum; eine leere Zelle heißt dort nicht „nie genutzt“, denn der Zeitraum ist begrenzt. Für die Apps von Microsoft 365 je Anwendung und Gerätetyp liefert Microsoft nur, OB etwas genutzt wurde. Diesen Bericht ruft PureTenant für die letzte Woche, den letzten Monat und das letzte Quartal ab — so wird sichtbar, wie lange eine Nutzung zurückliegt, ohne dass ein Datum erfunden wird.

Wenn der Tenant die Namen in den Berichten verbirgt

Verbirgt Ihr Tenant die Namen in den Nutzungsberichten — eine Einstellung im Admin-Center von Microsoft 365 —, liefert Microsoft statt der Namen zufällige Kennungen. Dann lässt sich keine Nutzung einer Person zuordnen und jede Spalte wäre leer. PureTenant erkennt diesen Zustand und meldet ihn als Ursache, die sich beheben lässt, statt die Nutzung aller als Null zu zeigen.

Vom Befund zur Empfehlung

Erst wenn Zuweisung und Nutzung belegt sind, wird aus einer Beobachtung eine Empfehlung — und jede nennt ihren Grund.

Nicht zugewiesengekauft, aber niemandem gegeben
Keine Nutzung im Zeitraumzugewiesen, im betrachteten Zeitraum nicht genutzt
Nicht messbarkeine Null, kein Beweis für Nichtnutzung
PrüfbedürftigHinweise sprechen dafür, ein Mensch prüft
Empfehlungmit Grund, Wirkung und nächstem Schritt

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